Am vergangenen Freitag war es endlich soweit: Ein Grüppchen von reiselustigen Tauchern des TCV hatte sich zu einer Clubausfahrt an den Sundhäuser See im Thüringischen Nordhausen verabredet.
Dank der guten und sauberen Planung und Organisation des „Reiseleiters“ Martin fanden sich bis in die späten Abendstunden 15 Taucher des Vereins ein. Auch Kind und Kegel waren dabei.
Die Eiligeren waren bereits zu der Mittagsstunde in Nordhausen angekommen und hatten sich in die Fluten des Sundhäuser Sees gestürzt.
Dies half den später Eingetroffenen natürlich bei der Orientierung und weiteren Vorgehensplanung. Tauchpartner fanden sich schnell, da ja fast alle in Fahrgemeinschaften anreisten. Die 350 km von Hamburg schafften die Einen schneller, die Anderen staubedingt langsamer.
Ein Team kannte eine Abkürzung und sprach von einer Anreisezeit von knapp einer Stunde. Ich habe deutlich mehr als vier gebraucht.
Die Unterbringung auf der professionell geführten Basis „Sundhäuser See Nord“ ließ keine Wünsche offen. Flaschenfüllen im Eiltempo oder Ergänzung und Instandsetzung der Ausrüstung war vor Ort möglich.
Nach Ankunft der Mehrheit wurde der erste Abend mit Grillen und gemütlichem Beisammensitzen abgeschlossen.
Am Samstag begaben sich die meisten Tauchteams an den Möwensee, um diesen in ein bis zwei Tauchgängen zu erkunden. Gegen Nachmittag wurde nochmals im Sundhäuser See getaucht. Charlotte (ein versenkter 15m Ostseefischkutter) wollte entdeckt werden. Auch dieser Abend endete mit Gegrilltem, gemütlichem Beisammensein und Klönschnack.
Da auch andere Teile des Sundhäuser Sees begutachtet werden sollten, tauchten wir am Sonntag Morgen, von der ebenfalls am See gelegenen Basis OASIS aus ab.
Nach dem Morningdive (Frühstück um 08:00h und Räumen der Unterkunft bis 10:00h) waren die meisten Taucher noch vor der Mittagszeit mit ihrem Tauchgang fertig und begaben sich zufrieden auf den Heimweg. Ich habe mir erklären lassen, dass die amtliche TCV-Zeit mit 11:00h Treffen angegeben wird.
Es war ein gelungenes und stimmiges Tauchwochenende mit den unterschiedlichsten Eindrücken der Unterwasserwelt in den künstlich entstandenen Seen.
Nochmals vielen Dank an die Teilnehmer und natürlich insbesondere an die „Reiseleitung“ Martin.
Einige Bilder vom See sind in der Galerie zu bewundern. Danke an Martin & Roberto für die Aufnahmen.
Danke und bis zum nächsten Event,
Enzo




